Lachsnetze
Der
Lachs (Salmo salar) gehört zur Familie der Lachsfische
und tritt im Nordatlantik und in den in diesen mündenden Flüssen
sowohl auf europäischer als auch amerikanischer Seite auf. Dieser
Fisch bewohnt zwei Lebensräume, gewöhnlich das Meer, jedoch schwimmt
er zum Laichen in Flüsse, manchmal bis zu mehreren Hundert Kilometern
von der Mündung entfernten Plätzen, um auf einem Sand- oder Kiesuntergrund
zu laichen. Das Weibchen legt den Rogen (etwa 1000 Stück pro kg
Körpermasse) in ein vorbereitetes Nest.
Er verbringt die ersten zwei bis drei Jahre in Flüssen, danach
schwimmt er ins Meer, wo er aufwächst und auf Nahrungssuche geht,
um nach zwei bis drei Jahren zum Ablaichen wieder in die Flüsse
zurückzukehren. Der Lachs erreicht eine Länge von 75-150 cm und
ein Gewicht von 5-30 kg, man trifft aber auch größere Exemplare
an.
Der Lachs wird wegen seines hervorragenden Fleisches geschätzt,
jedoch haben eine zu intensive Befischung und Gewässerverunreinigungen
dazu geführt, dass sein Bestand kleiner geworden ist (in Polen tritt
der Lachs nur vereinzelt während der Laichzeit in den Flüssen Westpommerns,
in der Weichsel und der Oder auf). In Polen steht er unter strengem
Artenschutz und darf nicht gefischt werden.
|